Kamtschatka - Feuer und Eis (ab/bis Moskau, 19 Tage)
Diese Reise führt Sie mitten hinein in die wilden Landschaften, zu den höchsten und aktivsten Vulkanen Kamtschatkas. Sie wandern durch eindrücklichste Landschaften und - auf einer Höhe von rund 1000 Metern - entlang eines Plateaus, das von neun der höchsten Vulkane umgeben ist. Einige dieser Vulkane sind sehr jung und entstanden vor nur etwa 20 Jahren. Die Schönheit des grössten aktiven Vulkans Eurasiens, des 4850 m hohen Kluchevskoy, wird immer in Ihrer Erinnerung bleiben, ebenso der nicht minder eindrückliche Tolbachik Vulkan, der von einer Mondlandschaft umgeben ist. Fantastische Ausblicke eröffnet die Tour auf den Avatscha-Vulkan. Nicht minder interessant sind die Schlote, Fumarolen und Krater am Mutnovsky-Vulkan. Alles in allem eine sehr abwechslungsreiche Reise mit unglaublichen landschaftlichen Höhepunkten.
1. - 3. Tag: Tag Moskau - Petropavlovsk Kamchatsky 150 m
Flug mit Übernachtung in Moskau. Nachtflug nach Kamtschatka. Transfer vom Flughafen zum Hotel. Uebernachtung Hotel.
4.Tag: Petropavlovsk - Fisherman Place 150 m
Am frühen Morgen beginnt Ihre Reise durch die meist unberührten und wilden Landschaften von Kamtschatka. Alle Fahrten werden in einem Allrad-Geländefahrzeug zurückgelegt. Die erste Etappe führt über ca. 300 km - auf guter Teer- und Naturstrasse - durch grüne Tundralandschaft in Richtung Norden nach Milkovo. Da und dort geniessen Sie einen schönen Ausblick auf die schneebedeckten Vulkankegel. Fahrzeit ca. 8 Std. Uebernachtet wird in der Nähe eines Fischercamps am Ufer des Kamtschatka-Flusses. Übernachtung Zelt.
5. - 7 Tag: Tolbachik Vulkan 3082 m
Weiterfahrt auf guter Naturstrasse. Ein grosser Fluss wird mit der Fähre überquert. Nach einigen Kilometern geht es durch einen Wald auf sehr schlechter Strasse, dann durch mondähnliche Landschaft weiter zum Basislager am Fusse des Tolbachik Vulkans. Fahrzeit ca. 8 Std. Am nächsten Tag Tagestour zu den Eruptivgängen des Tolbachik Vulkans, zu den Lavaströmen und zur Mondlandschaft von Lunakhodchikov, wo die Sowjets ihre Mondfahrzeuge testeten. Der Tolbachik Vulkan brach letztmals im Jahr 1975 mit enormer Wucht aus. Es formten sich bei diesem Ausbruch viele kleine Krater. Aus einigen Gesteinsspalten treten noch heute Schwefeldämpfe aus dem Erdinnern aus. Sie können die Vulkanschlote und Ausflusskegel sehen. Gespenstisch ist der 'Tote Wald', der ebenfalls vom letzten Ausbruch herrührt. Am 7. Tag besteigen Sie den Gipfel des Vulkans Tolbachik. Diese Wanderung führt Sie durch landschaftlich völlig unterschiedliche Gebiete. Besonders beeindruckend sind jene Lavafelder, die entstanden sind, als der Tolbatschik 15 Monate lang Feuer spie. Nach rund 8 Std. erreichen Sie den Kraterrand, von wo sich ein unvergesslicher Blick in den 1300 m breiten und 500 m tiefen Krater bietet. Anschliessend ca. 4stündiger Abstieg zurück zum Camp. Übernachtung Zelt.
8. Tag: Vodopadnaya 1100 m - Esso 650 m
Weiterreise im Fahrzeug nach Esso. Das Dorf Esso im Zentrum von Kamtschatka wird von Evenen bewohnt, die den Ueberschuss an vulkanischer Energie nutzen. Im Schwimmbecken mitten im Dorf beträgt die Wassertemperatur das ganze Jahr über etwa 37° C. Übernachtung Gästehaus.
9. Tag: Esso/Fakultativer Ausflug zu den Evenen
Besuch des Museums der Evenen und Wanderung in die Umgebung von Esso. Fakultativer Helikopter-Flug (nur bei gutem Wetter möglich) zu den Evenen mit ihren riesigen Herden von bis zu 2000 Renntieren. Die Evenen sind ein Nomadenstamm und leben von der Rentieraufzucht und der Jagd. Die Begegnung mit den Evenen bietet ein eindrückliches Erlebnis - Rentiere mit ihren riesigen Geweihen aus nächster Nähe, karges Leben der Evenen und weite, grüne Landschaften! Voller Stolz laden die Evenen ihre Besucher in ihre sehr einfache Nomadenzelte ein. Übernachtung Gästehaus.
10. Tag: Esso 650 m - Petropavlovsk 150 m
Rückfahrt nach Petropavlosk. Übernachtung Hotel.
11. Tag: Fakultativer Ausflug Tal der Geysire
Am heutigen Tag können Sie - fakultativ und sofern die Wetterbedingungen gut sind - einen Ausflug per Helikopter in das Tal der Geysire im nördlichen Kronotskji Reservat unternehmen (Dauer ca. 6 Std.). Die Macht und Unberührtheit der Natur ist beeindruckend: Flüsse und Seen, insbesondere ein intensiv türkisfarbener See sticht hervor, formschöne Vulkane, unendliche Wälder, menschenleere Landschaften - dies alles wird unvergessen bleiben. Übernachtung Hotel.
12. - 14. Tag: Avatscha Vulkan 2741 m
Heute geht es in Richtung Süden, Sie lernen eine andere Ecke Kamtschatkas kennen. Im Geländefahrzeug erreichen wir das Basislager, das zwischen den beiden Vulkanen Korjakskij 3456m und Avatscha 2741m errichtet wird.
Eine einmalige Tour! Der steile Aufstieg auf den Avatscha-Vulkan belohnt uns mit einem herrlichen Ausblick: einerseits auf die Pazifikküste, dann auch auf die Landschaft zwischen den Vulkanen Korjakskij und Avatscha. Auch zeigen uns die Landschaftsnarben eindrücklich die Folgen eines Vulkanausbruchs, hier desjenigen aus dem Jahre 1991. Abstieg zum Basislager. Übernachtung Zelt. Sollte das Wetter am Vortag nicht mitgespielt haben, kann der Vulkan am 14. Tag vor der Rückfahrt nach Petropavlosk bestiegen werden. Übernachtung Hotel.





15. - 17. Tag: Mutnovsky Vulkan 2323 m
Das nächste Abenteuer beginnt. Wiederum im Geländefahrzeug geht es in Richtung Süden, vorerst von Petropavlovsk zu den heissen Quellen von Verkhne-Paratunskiye. Am Nachmittag setzen wir die Reise fort in das Camp am Mutnovsky Vulkan, das für die nächsten drei Nächte am Bergfuss errichtet wird. Sie besteigen den Mutnovsky Vulkan, der durch eine ganze Reihe an Kratern vielleicht das schönste aller vulkanischen Phänomene Kamtschatkas ist. Der Blick vom Vulkankrater ist grossartig: steile Wände umgeben riesige Säure- und tiefe Kraterseen - sie entstanden beim Ausbruch im Jahre 1999 aus dem Gletscher. Heisse Wasserfontänen und Schwefelschwaden steigen aus dem dampfenden Schlund auf. Einige der 11 Krater des Vulkans Gorely sind mit türkisfarbener Schwefelsäure gefüllt, ein faszinierender Anblick. Vorerst jedoch heisst es, an den Kraterrand des Vulkans hochzusteigen. Übernachtung Zelt.
18. Tag: Mutnovskij - Petropavlovsk Kamchatsky
Rückfahrt nach Petropavlovsk Kamchatsky. Bummel durch die Stadt und den Markt. Übernachtung Hotel.
19. Tag: Petropavlovsk - Moskau
Rückflug via Moskau.
Programmänderungen vorbehalten
| Preise pro Person in CHF |
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| Datum | Info | Teilnehmer-Zahl | Preis | |
| 14.07.12 - 30.07.12 | Schweizer Reiseleitung | 8 - 12 | 3530 | |
| 08.09.12 - 24.09.12 | Schweizer Reiseleitung | 8 - 12 | 3530 | |
| nach Wunsch | ab / bis Petropavlovsk | 2 | 5790 | |
| 3 | 4380 | |||
| 4 |
3670 |
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Frühbucherrabatt: Bei Buchungen bis 5 Monate vor Abreise 3%.
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Im Preis inbegriffen:
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Nicht inbegriffen: |
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| Zuschläge | |
| Kleingruppenzuschlag bei 5-7 Teilnehmern | 490 |
| Einerzimmer /-zelt | 390 |
| Flugangebot / unsere Empfehlung | |
| Aeroflot via Moskau nach Petropavlovsk | ab 1780 |
| Flughafen- und Sicherheitstaxen | ca. 250 |
Gut zu Wissen
Schwierigkeit/Anforderungen
mittel; Bergwanderungen, ohne technische Schwierigkeiten. Gesundheit, gute Kondition, Trittsicherheit sowie Ausdauer für die teils 8-10stündigen Tagestouren auf die Vulkane sowie lange Autofahrten. Fakultative Ruhetage sind möglich.
Unterkunft
In Petropavlovsk und Moskau im Hotel, während der Rundreise und Wanderungen im Zelt und Gästehaus.
Mahlzeiten
In den Zeltcamps werden die Mahlzeiten durch den einheimischen Koch und sein Team zubereitet.
Klima
Wegen der besonderen klimatischen Verhältnisse ist das Wetter sehr wechselhaft, und es kann zuweilen auch im Sommer viele Nierderschläge geben. Das Klima variiert von gemässigt ozeanisch an den Küsten bis zu ausgeprägt kontinental in den zentralen Teilen der Halbinsel. Der zentrale Teil der Halbinsel - das Tal des Kamtschatka - weist das kontrastreichste Klima auf. Relativ trockene und warme Sommer mit einer mittleren Temperatur im Juli von 18°C. Die Tagestemperatur im Sommer kann bis auf 30°C steigen. In der Nacht ist es kühl, wobei Temperaturen unter Null Grad nur in grosser Höhe vorkommen.
Bemerkungen
Kamtschatka ist nicht nur geologisch ein junges Land, sondern auch aus touristischer Sicht mit sehr einfacher Infrastruktur.

