Transsib Reisen - Städte entlang der Transsib-Strecke
Entdecken Sie auf Ihrer Reise verschiedene Städte entlang der Strecke. Gerne bieten wir Ihnen vor Ort Unterkünfte und Ausflüge.
Perm wurde 1723 gegründet und liegt am Fusse des Urals, der Europa und Asien trennt und an den Ufern der Kama, dem viertlängsten Fluss Europas. Die Stadt ist heute ein wichtiges Wirtschafts- und Kulturzentrum. Imposante Gebäude im sowjetischen Baustil, Parks und Museen verleihen der Stadt eine angenehme und entspannte Atmosphäre. Ganz besonders stolz ist Perm auf sein weltbekanntes Ballet, die Oper und Boris Pasternak, der mit seinem Roman «Doktor Schiwago» Weltruhm errang.
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Etwa vierzig Kilometer östlich der offiziellen Grenze zwischen Europa und Asien liegt die von Peter dem Grossen im Jahre 1721 gegründete Stadt Jekaterinburg. Das ehemalige Swerdlowsk ist die grösste Stadt der Uralregion und einer der wichtigsten Industriestandorte Russlands. Bekannteste Touristenattraktion ist heute der Ort, an dem nach der Oktoberrevolution der letzte Zar Nikolaus II. und seine Familie erschossen wurden. Am Exekutionsstandort befindet sich die Bluts-Kathedrale, ein Wallfahrtsort für viele Anhänger des Zarentums.
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Omsk wurde 1716 als Grenzfestung für den Schutz Russlands gegen Überfälle aus dem Osten gegründet, galt aber auch als Stützpunkt für die weitere Erschliessung Sibiriens. Im 19. Jahrhundert war Omsk Verbannungsort für Andersdenkende, wie zum Beispiel Dostojewski oder die Dekabristen. Omsk ist ein Kunst- und Kulturzentrum und besitzt eine sehenswerte Altstadt mit Fassaden aus mehreren Jahrhunderten. Die Nikolaus-Kathedrale und die Eisenbahn-Akademie sind einige Beispiele einer architektonisch interessanten Stadt.
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Gerade 110 Jahre kurz ist die Geschichte von Nowosibirsk, nach Moskau und St.Petersburg drittgrösste Stadt Russlands und mit knapp 1,5 Millionen Einwohnern grösstes Ballungszentrum östlich des Urals. Das ehemalige Nowo-Nikolajewsk verdankt seinen rasanten Aufstieg in erster Linie der Transsibirischen Eisenbahn. Nowosibirsk ist heute eine durch die Sowjetperiode geprägte Stadt, allerdings nicht ohne Charme und Flair und ist einen Besuch wert. Im Zentrum der Millionenmetropole sind viele Bauten aus dem Zeitalter des Konstruktivismus erhalten geblieben.
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Krasnojarsk ist ein grosses Industrie- und Kulturzentrum in Ostsibirien und befindet sich am Ufer des mächtigen Jenissej Flusses. Die gut erhaltene Innenstadt mit beeindruckenden Holzhäusern und Bauten verleihen der Stadt ein ganz besonderes Flair. Hauptsehenswürdigkeiten sind die imposanten Brücken über den Fluss, sowie die auf einem Hügel stehende Paraskewa-Kappelle.
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Fünf Zeitzonen hinter Moskau und unweit der mongolischen Grenze liegt die wohl schönste Stadt Sibiriens, Irkutsk. Die Stadt liegt nur rund 70 Kilometervom grandiosen Baikalsee entfernt. Zu den Hauptattraktionen von Irkutsk gehören zweifellos die vielen reich verzierten sibirischen Holzhäuser, die heute alle unter Denkmalschutz stehen. Eine europäische Stadt mitten in Asien - Irkutsk wird nicht umsonst das Paris Sibiriens genannt. Aufgrund der Nähe zum Baikalsee ist Irkutsk ein idealer Ausgangspunkte für Trekkings und mehrtägige Ausflüge in die Natur.
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In keiner anderen Stadt ist Russland asiatischer als in Ulan-Ude: Die Hauptstadt der autonomen Teilrepublik Burjatien hat einen geradezu unrussischen Charme. Neben der gemütlichen Altstadt und dem realsozialistischen Zentrum mit dem weltgrössten Leninkopf auf dem Hauptplatz, ist der 40 Kilometer entfernte Iwolginski Datsan - das geistige Zentrum der Buddhisten Russlands - ein weiterer Grund, warum man Ulan-Ude eigentlich nicht auslassen darf.
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Chabarowsk wurde 1858 als Militärposten am Zusammenfluss von Amur und Ussuri gegründet. Die Stadt ist heute das administrative, industrielle und kulturelle Zentrum des Fernen Ostens. Chabarowsk erinnert an San Francisco, da sich die Stadt über mehrere Hügel hin zieht. Die Stadt besticht durch ihre weiten, begrünten Boulevards, Gärten, Parks und den beliebten Strand entlang dem Amur. Die Stadtteile von Chabarowsk sind über eine Vielzahl von Brücken miteinander verbunden.
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Wladiwostok wurde erst 1860 gegründet und blickt bereits auf eine turbulente Geschichte zurück. Während der Oktoberrevolution wurde die eigentlich weltoffene Stadt von der Aussenwelt abgeschottet. Ausländer durften Wladiwostok, den Heimathafen der sowjetischen Pazifikflotte, erst 1991 wieder besuchen. Beim Aussteigen aus dem Zug erinnert am Bahnhof von Wladiwostok eine Kilometersäule mit der Aufschrift «9288» daran, wie weit Moskau entfernt ist.
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